KI-Schulpreis 2025″: Bertha-von-Suttner-Schule holt den 2. Platz nach Mörfelden-Walldorf!

Große Ehre für unsere Schule: Beim ersten bundesweiten „KI-Schulpreis“ wurde die bertha am vergangenen Freitag in Heilbronn mit dem 2. Platz in der Kategorie „KI-Gesamtkonzept“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit unsere Strategie, Künstliche Intelligenz nicht nur als technisches Tool, sondern unter Anderem als Motor für Chancengerechtigkeit zu nutzen. Das Preisgeld beträgt 20.000 Euro!

Unter 191 Bewerbungen aus ganz Deutschland hatte es die Bertha bereits im Dezember auf die „Shortlist“ der besten 18 Schulen geschafft. Bei der feierlichen Preisverleihung auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn fiel dann die Entscheidung: Wir gehören zur bundesweiten Spitze.

Wofür wir ausgezeichnet wurden: Die Jury der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, der Dieter Schwarz Stiftung und der Telekom Stiftung zeigte sich besonders beeindruckt von unserem Weg des „AI Leadership“. Wir setzen nicht einfach auf fertige Lösungen großer Tech-Konzerne, sondern verbinden pädagogische Innovation mit technischer Unabhängigkeit:

Integriert statt „noch dazu“: Unsere KI-Projekte stehen nicht isoliert, sondern sind tief in unsere pädagogischen Konzepte wie das Selbstgesteuerte Lernen (SegeLn) – integriert. Statt generischer Bots helfen uns spezialisierte KI-Bots dabei, individuelle Sprachförderung und Feedback skalierbar zu machen.

Datensouveränität („bertha.cloud“): Ein Alleinstellungsmerkmal der bertha ist unsere konsequente Open-Source-Strategie. Mit unserer selbst gehosteten Infrastruktur und eigenen KI-Lösungen zeigen wir, dass moderne Schule auch ohne den „Ausverkauf“ von Schüler:innendaten funktioniert.

Ein Gewinn für die gesamte Schulgemeinde: Dieser Preis ist eine Bestätigung für die harte Arbeit der letzten Jahre. Wir zeigen, dass eine große IGS mit 2.000 Schülerinnen und Schülern agil und innovativ sein kann. KI ist für uns kein Hype, sondern Inhalt einer zukunftsfähigen Bildung und Werkzeug, mit dem Potenzial, Bildung gerechter zu machen.

Wie geht es weiter?

Neben dem Preisgeld von 20.000 Euro, das wir direkt in die Weiterentwicklung unserer Projekte investieren werden, profitieren wir vor allem vom Netzwerk. Der Austausch mit anderen Pionier-Schulen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft gibt uns Rückenwind für die nächsten Schritte: von der weiteren Automatisierung in der Verwaltung bis hin zu neuen Lernformaten im Unterricht.

Wir danken dem Kollegium, das diesen Weg mutig mitgeht, und unseren Schülerinnen und Schülern, die uns täglich zeigen, wie wichtig es ist, Schule neu zu denken.