In diesem Schuljahr wurde die InSeL-Einheit zum Thema „Optimierungsprobleme“ nochmals angepasst mit dem Ziel einen eigenen Pitch zu einem optimierten Gegenstand im Alltag (z.B. Müslipackung, Konservendose o.Ä.) zu entwickeln. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein innovatives Start-up im Bereich Produktdesign darstellen und für einen realen Kunden eine Verpackung entwickeln, die mathematisch perfektioniert ist. Maximale Effizienz (Kostenersparnis durch Materialminimierung) oder maximaler Nutzen (Volumenmaximierung) – verpackt in ein unwiderstehliches Marketingkonzept.
Graue Theorie ist gut, die praktische Anwendung ist besser! Im Rahmen eines Unterrichtsgangs hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11d und 11f zusammen mit ihren Mathematiklehrkräften Herrn Lippmann und Frau Willmann die Möglichkeit, diese Konzepte live im Einsatz zu erleben. Dazu besuchten sie das Fab U Lab der Hochschule Darmstadt. Hier konnten die Lernenden sehen, wie moderne Fertigungsverfahren und Optimierungsstrategien in der Praxis ineinandergreifen. Prof. Dr. Dervisopoulos nahm sich für die Schülerinnen und Schüler den ganzen Vormittag Zeit und erklärte ihnen zunächst in einem kurzen Vortrag das Fab U Lab und überlegte zusammen mit der Gruppe wie groß mögliche Produktionskosten sowie Arbeitszeit sind. In einer nachgebauten realen, modernen Produktionsumgebung auf 60m², bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in industrielle Fabrikabläufe von der Planung bis zur Fertigung. Im Fab U Lab konnten die Schülerinnen und Schüler den Einsatz einer Fräsmaschine und eines 3D-Druckers miterleben. Zudem wurden weitere Fertigungsverfahren in einem anderen Labor vorgeführt.
Für diesen Besuch wurde der Produktionsablauf eines Schlüsselanhängers mit integriertem Knobelspiel durchlaufen und anschließend sollte für diesen, in Anlehnung an die InSeL-Einheit, noch eine Verpackung anschaulich designt und optimiert werden. Somit konnte eine gute Verzahnung von Theorie und Praxis des Mathematikunterrichts hergestellt werden und die Schülerinnen und Schüler konnten schon erste Hochschulerfahrungen sammeln.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese Möglichkeit!




