Eindringlicher Erinnerungsabend im Horváth‑Zentrum

Am 25. April 2026 fand im Horváth‑Zentrum die Veranstaltung

„Ich wand’re durch Theresienstadt … – Musik und Texte aus dem Ghetto“ statt – ein bewegender Abend der Erinnerung, an dem Literatur, Musik und Zeitzeugenschaft auf besondere Weise zusammenkamen.

Der Schauspieler Roman Knižka las Texte und Gedichte von ehemaligen Inhaftierten des Ghettos Theresienstadt, begleitet vom Bläserquintett OPUS 45, das Werke von dort inhaftierten und ermordeten Komponisten wie Hans Krása, Viktor Ullmann, Gideon Klein und Pavel Haas spielte.

Einen zentralen Beitrag leisteten 40 Lernenden der Bertha‑von‑Suttner‑Schule, die den Sprechchor aus der Kinderoper „Brundibár“ gestalteten und damit eindrucksvoll zeigten, wie Erinnerungskultur auch durch junge Stimmen lebendig gehalten werden kann.

Zum Abschluss berichtete die Holocaust‑Überlebende Edith Erbrich von ihren eigenen Erinnerungen an Theresienstadt. Ihre Worte gaben dem Abend eine besondere Tiefe und persönliche Eindringlichkeit.

Wir danken der Margit‑Horváth‑Stiftung, allen Mitwirkenden sowie unseren engagierten Lernenden für diesen besonderen Abend des gemeinsamen Erinnerns.

Fotografie: Klaus Holl