„Was braucht eine Schule, damit wirklich alle die gleichen Chancen haben?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich die E-Phase im PoWi-Unterricht bei Patrick Mendoza bei einem Workshop der Kunststiftung DZ BANK, unserem langjährigen Kooperationspartner.
Ausgehend von der Ausstellung „Wie wollen wir leben?“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler Visionen für eine Schule im Jahr 2040, in der Chancengleichheit und Inklusion selbstverständlich sind. In Gruppen überlegten sie, was sich verändern müsste: Wie kann Schule soziale Unterschiede ausgleichen? Was bedeutet echte Inklusion? Und wie können Schülerinnen und Schüler ihre Schule aktiv mitgestalten?
Besonders spannend wurde es bei der anschließenden Diskussion mit Sylvia Weber, Stadträtin der Stadt Frankfurt und Dezernentin für Bildung. Als langjährige Verantwortliche für Bildungsfragen und den Schulbereich konnte sie mit den Jugendlichen unmittelbar über ihre Ideen und Vorstellungen von Schule ins Gespräch kommen.
Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse im Plenum, diskutierten unterschiedliche Perspektiven und arbeiteten heraus, was eine Schule braucht, damit alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren Voraussetzungen echte Chancen erhalten und ihre Schule mitgestalten können.
Gerade jetzt, nach der Auszeichnung der bertha mit dem Deutschen Schulpreis, zeigt dieser Workshop besonders eindrucksvoll, wofür unsere Schule steht: Wir schaffen Räume, in denen junge Menschen selbstständig denken, kritisch hinterfragen, eigene Positionen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Denn Schule bedeutet für uns nicht nur Lernen – sondern auch Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten.
Schule als Ort des Lernens, des Austauschs und der Demokratie – das wird an der Bertha-von-Suttner-Schule gelebt.
Ein herzlicher Dank geht an die Kunststiftung DZ BANK für diese besondere Möglichkeit und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Gülsen Mezler
Bilder von Norbert Miguletz (c)




